Archiv für die Kategorie „Allgemein“
Vereinsnachrichten

Runentafel, am Hohenstein gefunden
Bitte nicht mehr in die Schutzhütte einbrechen, es ist der Mühe nicht wert!
Die nächste Vorstandssitzung:
findet
im Spätwinter,
statt;
die Tagesordnung
steht noch nicht fest.
Am 1. Advent um 9:30 Uhr
war Abräumen der Feier-Utensilien angesagt. Bei stürmischen Wetter wurde das Fallschirmdach und die Theke wieder abgebaut und für das nächste Jahr eingelagert.
Am 26. November ab 10:00 Uhr
wurde auf Brun’s Wiese an der Kreuzung nach Zersen der Weihnachtsbaum aufgestellt und von der Kinderfeuerwehr und der Dorfgemeinschaft geschmückt. Anschließend gab’s an Kopischkes Hütte Bratwurst und Glühwein.
Die letzte Vorstandssitzung fand
am 02. November von 19:30 bis 21:50 Uhr beim 1. Vorsitzenden statt
Kommunalwahl 2011 in Barksen
Bei der Kommunalwahl 2011 wurden bei der Ortsratswahl Hohenstein folgende Ergebnisse erzielt (Datenstand: 21.09.11*):
CDU: 40,45%, 1. Listenplatz: W. Buchmeier, 370 Stimmen; 4 Sitze
Grüne: 8,01%, 1. Listenplatz: D. Klitzsch, 106 Stimmen; 1 Sitz.
Gültige Stimmzettel: 722; Ungültige Stimmzettel: 5.
Gegenüber der Ortsratswahl 2006 , bei einer damaligen Wahlbeteiligung von 749 Wählern (60,59%), verloren SPD und CDU diesmal jeweils rd. 4% der Wählerstimmen.
CDU: 49,35%; gewählt wurde: Werner Buchmeier
Grüne: 6,23%.; kein Ortsratsmitglied
Gültige Stimmzettel: 183; Ungültige Stimmzettel: 2
Ergebnisse lagen vor um 20:23 Uhr.
*Für die inhaltliche Richtigkeit der Wahlergebnisse sind die Kommunen verantwortlich. Quelle: Stadt Hessisch Oldendorf
Die konstituierende Ortsratssitzung fand am 9. November im Gasthof Eickmeier in Zersen statt. Einstimmig zum Ortsbürgermeister gewählt wurde Dieter Claus, Stellvertreterin wurde ebenfalls einstimmig Christine Jesch.
Vereinsnachrichten – Sünteltour mit Planwagen
Am 31. August unternahm die Dorfgemeinschaft mit verdienten Aktiven und auch älteren Dorfbewohnern eine Planwagenfahrt zum Süntelturm. Die folgenden Bilder zeigen ein wenig vom Ablauf des siebenstündigen Ausflugs.

Auf Felaus Hof war Sammeln zur Planwagenfahrt

Auf dem Süntelweg trägt Herr Kardinal von der Waldgenossenschaft Besonderheiten des Süntelwaldes vor

Alle blicken ins Wesertal, nur der Fotograf nicht

Gemeinsames Essen in der Süntelturmwirtschaft

Kleine Leute vor großem Turm

Sammeln zur Rückfahrt

Wieder in Barksen - Ausklang in der Schutzhütte am Bolzplatz
Aus Natur&Umwelt – Keine radioaktive Gefährdung in Barksen!

KKW Grohnde bei Wartungsarbeiten; 14 Windradgeneratoren arbeiten im Hintergrund
Barksen liegt im 25 km Alarmierungs-Umkreis des Kernkraftwerks Grohnde, und so mancher wird sich in diesen Tagen die bange Frage stellen, was wäre wenn …?
Diese Frage vermag ich nicht zu beantworten.
Ich möchte trotzdem einige Informationen geben, wie die verwirrenden Berichte in den Medien in unsere örtliche Situation einzuordnen sind. Damit man Angaben über die radioaktive Strahlenbelastung richtig bewerten kann, sollte man die Referenzwerte der permanenten Strahlung kennen.
Dazu muss man wissen: Die natürliche Strahlenbelastung in Deutschland beträgt je nach örtlicher Gegebenheit zwischen 2 und 5 mSv/a (Millisievert pro Jahr), sie kann in einzelnen Gebieten bis zu 10 mSv/a betragen. Für Hessisch Oldendorf sind es zurzeit 1,01 mSv/a.
[1 mSv = 1000 µSv, 0,3 mSv = 300 µSv(Mikrosievert)].
Im Mittel liegt die Strahlenbelastung des Menschen bei ca. 2,1 mSv/a. Davon kommt von außen etwa 0,7 mSv/a, durch Nahrungsaufnahme etwa 0,3 mSv/a; Durch Einatmung des radioaktiven Radon-222 werden pro Jahr etwa 1,1 mSv, das sind etwa 50% der Gesamtbelastung, aufgenommen!
Das Edelgas Radon kommt fortwährend aus dem Erdinnern und reichert sich vorwiegend in erdnahen, geschlossenen Räumen, z.B. Höhlen, Kellern, betonierten oder massiven Wohnräumen, an.
>Abhilfe: oft Durchzug machen.
Damit man die Angaben über die radioaktive Strahlenbelastung in Japan richtig einordnen kann, muss man die Referenzwerte der permanenten Strahlung kennen.
Es heißt, nach dem KKW-GAU* im japanischen Fukushima hätte es zeitweilig eine Strahleneinwirkung von mehr als 400 mSv/h [Millisievert pro Stunde] gegeben. Das wäre das etwa 4-millionenfache unseres Schwellenwertes in Barksen!
Bei dieser Belastung sterben innerhalb weniger Wochen- je nach Strahlenschutz – bis zu 50% der so Bestrahlten [z.B. die 50 Feuerwehrmänner an den Reaktoren in Fukushima]. Die evakuierten Bewohner von Tschernobyl [ca. 350 000] hatten 1986 bis zu ihrer Evakuierung Strahlungsdosen bis zu 380 mSv aufgenommen.
* = Größter Anzunehmender Unfall
Dazu Tabellenangaben vom Bundesamt für Strahlenschutz:
Hessisch Oldendorf
Höhe über NN: 70 m
zweistündiger Schwellenwert: 0,117 µSv/h [gerade Linie]
kosmische Belastung: 0,043 µSv/h
terrestrische Belastung: 0,052 µSv/h
- Die Grafik zeigt den aktuellen Messwertverlauf der Gamma-Ortsdosisleistung (ODL) in Hessisch Oldendorf als Tagesmittelwert!
Die gemessene ODL hängt primär von der Höhe der natürlichen Radioaktivität im Boden (terrestrische Anteil) und von der Intensität der kosmischen Höhenstrahlung (kosmischer Anteil) ab.
Der ortsspezifische Schwellenwert ist als horizontale Gerade markiert. Wird der Schwellenwert bei zwei benachbarten Stationen überschritten, wird in der Messnetzzentrale eine sogenannte Frühwarnmeldung ausgelöst und die Rufbereitschaft zur Analyse der Situation aktiviert.
Da der Schwellenwert sehr niedrig eingestellt ist, kommt es öfters zu Überschreitungen dieses Wertes, wenn die Folgeprodukte des natürlich vorkommenden radioaktiven Edelgases Radon durch Niederschläge ausgewaschen und am Boden deponiert werden. Dadurch kann die ODL um mehr als das Doppelte ansteigen. Da aber diese Folgeprodukte schnell zerfallen, stellt sich der standorttypische Pegel meist innerhalb von wenigen Stunden wieder ein.
Eine Reduzierung der ODL tritt auf, wenn die Intensität der Bodenstrahlung durch eine Schneedecke oder eine Überschwemmung abgeschwächt wird.
Durch den Reaktorunfall in Tschernobyl 1986 wurden auch radioaktive Stoffe wie radioaktives Cäsium (Cs-137) auf dem Boden abgelagert. Dessen Strahlung trägt jedoch heute nur noch wenig zur gemessenen Gamma-Ortsdosisleistung bei.
Quelle: http://odlinfo.bfs.de/
Resümee:
Im Weserbergland ist die Wahrscheinlichkeit eines GAU des KKW Grohnde sehr gering.
Ein Fallout aus Japan, wie nach dem GAU in Tschernobyl, ist hier nicht zu erwarten, und er würde auch in den Messwerten (s.o.) kaum sichtbar sein. Eventuelle Auswirkungen des Fallouts auf die Gesundheit wären geringer als wenn man sich zwei Wochen lang in einem unbelüfteten Kellerraum aufhielte.
Nach dem letzten Stand des politischen Erkenntnisgewinns und der nachfolgenden Beschlussfassung wird das KKW Grohnde im Jahre 2021 für immer abgeschaltet und dann mit Robotern demontiert.
Fukushima wird nie wieder in Betrieb gehen, aber noch sehr, sehr lange radioaktiv strahlen.
Aus Natur&Umwelt – Ein Naturdenkmal
Ein Naturdenkmal
Infolge der seit Millionen Jahren währenden Bodenerosion wurde beim Pflügen – 150 m vom Barkser Bach entfernt – ein über 20 Tonnen schwerer Felsen entdeckt:
Ein Findling ist ein einzeln liegender, sehr großer Stein, der an der Erdoberfläche zutage getreten ist. Meist besteht er aus Granit und führt bei seiner Verwitterung zu nährstoffarmen Böden, die zur Versauerung neigen.
Dieser Findling in Barksen erhielt die Einstufung als Naturdenkmal [ND] des Landkreises Hameln-Pyrmont im Jahre 2005, mit dem Schutzgrund “Seltenheit, wissenschaftliche Bedeutung”.

Stein am Fundort
Er musste mit großer Mühe umgebettet werden, weil er begann, wirtschaftliche Schäden in der Landwirtschaft zu verursachen. Seitdem ruht er nun inmitten des Ortes an einem besseren Platz.
Mit der gleichnamigen Rebsorte sollte er nicht verwechselt werden!
Ein Mausklick auf das obige Bild zeigt die beeindruckende Größe des Findlings!
Die Kinderfeuerwehr Barksen
Die Kinderfeuerwehr rückt nicht aus bei Puppenstubenbränden, und hinter dem Namen verbirgt sich auch keine neue Art der Kinderarbeit ab 6 Jahren!
Sie ist vielmehr eine Zusammenarbeit der Feuerwehren Barksen und Zersen zur Förderung des Nachwuchses für die Jugendfeuerwehr und der sozialen Kompetenz in unserer Ortschaft Hohenstein. Wie das erreicht wird, zeigt sich an ihrem Dienstplan; weitere Informationen siehe nebenstehenden Link.
Aus Natur&Umwelt – Winterfütterung
Winterfütterung der heimischen Vögel
“Vogelfreunde sollten sich darüber im klaren sein, dass Winterfütterung und Naturschutz zwei Paar Schuhe sind”, erklärt NABU-Vogelexperte Dr. Markus Nipkow. Untersuchungen zeigen: Die Vogelfütterung in Städten und Dörfern kommt etwa 10 bis 15 Vogelarten zugute. Dazu gehören Meisen, Finken, Rotkehlchen und Drosseln. Die meisten von ihnen haben stabile oder wachsende Populationen, und keine dieser Arten ist in ihrem Bestand gefährdet. Von wenigen Ausnahmen abgesehen (z.B. den seltener werdenden Haus- und Feldsperlingen) erreicht das Füttern rund um’s Haus also nicht diejenigen Vögel, die im Mittelpunkt notwendiger Schutzbemühungen stehen oder stehen sollten. Dadurch kann die Winterfütterung zum Artenschutz letztlich nur einen kleinen Beitrag leisten.
Was tun?
Viele Menschen haben ein tiefes Bedürfnis, zu helfen, einfach etwas zu tun und sich über den Besuch der Gefiederten erfreuen zu können. So ist der nächste Schritt oft der, den eigenen, häufig viel zu eintönigen Garten nun auch vogelfreundlich zu gestalten. Das eine tun und das andere nicht lassen – unter diesem Motto könnten sich Winterfütterung und Naturschutz treffen.
Aus Natur&Umwelt – Ein Renaturierungsprojekt
Renaturierung Barkser Bach
Ein Projekt des NABU hat seit 1992 das Ziel, einen vormals verrohrten und begradigten Bachlauf auf einer Länge von 745 m wieder in ein Bett aus Wasserbausteinen zu bringen um die zu hohe Fließgeschwindigkeit des Gewässers zu bändigen. Durch unmittelbare Anpflanzung von Erlen soll die Selbstreinigungskraft in der Folge erhöht werden. Gleichzeitig werden nicht standortgerechte Waldbestände (z.B. Fichtenmonokulturen) beseitigt.
Alle Arbeiten sollen in diesem Jahr abgeschlossen werden.
Siehe auch: http://www.nabu-hm.de/cache/de/nabuvorort/0167bach.php
Weihnachtsfeier 2010 der Dorfgemeinschaft
Die Weihnachtsfeier der Dorfgemeinschaft Barksen auf der Hohensteindiele am 12. Dezember 2010.
Die “Liedertafel” Barksen trug mehrere der Jahreszeit entsprechende Lieder vor, es gab Kaffee und Kuchen und eine Geschichte wurde vorgelesen.
Als dann der Weihnachtsmann kam – oder war es Knecht Ruprecht?- beeindruckte dies die kleinen Gäste so sehr, dass er nur mit Mühe seine Geschenke an die Mädchen und Jungen verteilen konnte. Schließlich aber durfte er mit leerem Sack doch noch weiter ziehen.
Traditionell wurde wieder ein Theaterstück, diesmal “Die vertauschte Hose” aufgeführt. Die Regisseurin Elisabeth Grabbe und die Laienschauspieler bekamen für die lebhafte und engagierte Aufführung einen begeisterten Applaus. Sigrid Sterenberg hatte als Visagistin dafür gesorgt, dass dabei kein Akteur blass aussah.






